interdisziplinäres Zentrum der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern

Forschungsprogramm – Deutungskämpfe im Übergang

Wenn Gewaltherrschaft endet, Gesellschaften ihre Vergangenheit aufarbeiten oder sich Werte wandeln, ereignen sich Deutungskämpfe im Übergang. Wie diese Auseinandersetzungen verlaufen, ist wesentlich für den gesellschaftlichen Frieden in der Gegenwart und Zukunft.

Im Forschungsverbund Deutungskämpfe im Übergang untersuchen wir diese Konflikte aus interdisziplinärer Perspektive. Wir fokussieren insbesondere Deutungskämpfe um Friedensstrategien nicht-staatlicher Akteur*innen, Gewalt sowie universale Rechte und Diversität.

Übergeordnetes Ziel ist, ein Bayerisches Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung zu gründen. Das Zentrum wird den regionalen und interdisziplinären Austausch fördern und Forschende der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern vernetzen. So soll das politische und gesellschaftliche Potenzial des Forschungsfeldes für die Region und darüber hinaus gestärkt werden.

Deutungskämpfe im Übergang (Conflicts.Meanings.Transitions) ist ein gemeinschaftliches Projekt von Wissenschaftler*innen der Universitäten Augsburg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg sowie des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin, koordiniert an der Universität Bayreuth.

Unsere Leitfrage

Unter welchen Bedingungen tragen Deutungskämpfe zum Frieden bei?

Themenbereiche

Deutungskämpfe im Übergang

Aktuelles – Kommende Veranstaltungen

Podiumsdiskussion in der Reihe „Bayreuther Friedensgespräche“ Am 24. Februar 2022 begann Russland seinen Angriff auf […]
Die großen Herausforderungen des noch jungen Jahrtausends werden geprägt durch Konflikte, die oft Folge, aber […]

Foto-Nachweise: Stop the war coalition von Chris Beckett (CC BY-NC-ND 2.0); Hiroshima von Jan Sändig, Deutungskämpfe im Übergang; Diversität/Regenbogenflagge von Benson Kua (CC BY-SA 2.0)