„Demokratische Resilienz in Zeiten weltpolitischer Umbrüche: Die Bundesrepublik Deutschland und ihre Bündnisse in Geschichte und Gegenwart“

24.11.2026 | 18:00 mit anschließendem Stehempfang | Institut für Zeitgeschichte (IfZ), Leonrodstraße 46 b, München

Das Bündnis mit den USA, die Mitgliedschaft in der NATO und die Integration in ein freiheitliches Europa – nach dem Zweiten Weltkrieg trugen die internationalen Partnerschaften der Bundesrepublik lange zur Festigung der Demokratie bei. Doch zuletzt scheint sich das Blatt zu wenden: Die gegenwärtige US-Regierung sympathisiert offen mit demokratiefeindlichen Kräften in Deutschland, Russland versucht mit Desinformationskampagnen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen, und rechtspopulistische Parteien bauen ihre Macht aus. Auch auf europäischer Ebene verbünden sich Rechtspopulisten, um die liberale Demokratie zu bekämpfen.

Unser Podium diskutiert Geschichte und Gegenwart der deutschen Demokratie in ihren internationalen Zusammenhängen, um die künftigen Herausforderungen für die Demokratieresilienz der Bundesrepublik besser zu verstehen.

Panelist*innen

  • Stefan Creuzberger (Universität Rostock)
  • Lars Langenau (Süddeutsche Zeitung)
  • Ursula Münch (Akademie für Politische Bildung Tutzing)
  • Kiran Klaus Patel (LMU München)
  • Moderation: Isabel Heinemann (Institut für Zeitgeschichte)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Forschungsverbund „Deutungskämpfe im Übergang“, der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird.

Anmeldung

Eine Anmeldung über die IfZ-Website wird erbeten.

Foto von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und US-Vizepräsident JD Vance bei bilateralen Gesprächen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz 2025

Bilaterale Gespräche am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz 2025

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